Narkoseformen

 

Allgemeinanästhesie

Die Allgemeinanästhesie wird auch Vollnarkose genannt. Während des Eingriffs überwachen wir ständig die Funktionen Ihrer lebenswichtigen Organe. Ihr Narkosearzt betreut Sie ununterbrochen während der gesamten Dauer der Anästhesie.

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Regionalanästhesie

Bei der Regionalanästhesie wird nur ein Bereich (Region) des Körpers betäubt. Das geschieht
in der Regel durch Einspritzen eines Lokalanästhetikums (örtliches Betäubungsmittel). Lokalanästhetika blockieren die elektrische Leitungsfähigkeit der Nerven, d.h. der Schmerzreiz wird nicht mehr weitergeleitet und daher nicht wahrgenommen.

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Spinalanästhesie

Die Spinalanästhesie ist eine Form der Regionalanästhesien, sie eignet sich für Operationen am Unterleib und an den Beinen. Ein Lokalanästhetikum (örtlich wirksames Betäubungsmittel) wird im Bereich der Lendenwirbelsäule in das Nervenwasser eingespritzt, welches die Rückenmarksnerven umgibt (Liquorraum).

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Sedierung

Als Sedierung (lat. sinken lassen) wird die Dämpfung durch Gabe von Beruhigungsmitteln bezeichnet.

Die Patienten bleiben je nach Ausprägung der Sedierungstiefe wach oder sie sind schläfrig, aber jederzeit ansprechbar. Häufig entseht eine Erinnerungslücke für den Zeitraum der Sedierung die den Eindruck erweckt, eine Zeit lang geschlafen zu haben.

 

Analgosedierung

Oftmals werden zu den Beruhigungsmitteln zusätzlich Schmerzmedikamente verabreicht. Dann spricht man von einer Analgosedierung. Sedierungsverfahren dürfen nur von in diesen Methoden ausgebildeten und erfahrenen Ärzten durchgeführt werden.

 

letzte Änderung: 06.01.2020