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1. Neues Ultraschallgerät für Regionalanästhesieverfahren | 09 Feb 2011

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Neues Ultraschallgerät

Die ASG hat Zuwachs bekommen….

Seit diesem Januar verfügen wir über ein hochmodernes Ultraschallgerät, das uns ermöglicht bei Regionalanästhesien und Katheterverfahren noch schonender und genauer die Nervenlogen zu erreichen sowie die umliegenden Strukturen zu identifizieren..
Unsere bewährte Stimulationstechnik haben wir in den vergangenen Jahren optimieren können, sodass wir hier beste Resultate und Erfolgsraten verzeichnen können.


Trotzdem möchten wir gerade bei den häufig angewendeten Verfahren, wie zum Beispiel dem Femoraliskatheter zur postoperativen Schmerztherapie bei komplizierten Knieoperationen, ein Höchstmass an Komfort und Sicherheit für unsere Patienten erreichen.
Die Sonographie ist in der letzten Zeit mehr und mehr in den Vordergrund der aktuellen Regionalanästhesie gerückt. Deswegen werden auch wir in Zukunft in zunehmendem Masse ultraschallgestützte Punktionstechniken durchführen. So werden unsere Patienten auch weiterhin eine zeitgemäße, qualitativ hochwertige und sichere Behandlung durch uns erfahren!


2. ASG hat CIRS  eingeführt | 10 Feb 2011


Wissen Sie was ein CIRS ist? Die Abkürzung steht für Critical Incident Reporting System, das bedeutet es ist ein System für die Meldung von sogenannten „Beinahe-Fehlern“.
Das Konzept stammt aus der Flugsicherheit und wurde von den Anästhesisten als Maßnahme zur Steigerung der Patientensicherheit übernommen.
Narkosen sind heute sehr risikoarm, die Gefahr eines Zwischenfalls ist extrem gering – ebenso wie die Gefahr mit einem Flugzeug zu verunglücken.
Und trotzdem gibt es die minimalen Restsicherheitslücken, die immer weiter ausgemerzt werden sollen.

 

Stellen Sie sich eine Scheibe Schweizer Käse mit seinen Löchern vor. Und dann stellen Sie sich fünf dieser Scheiben hintereinander vor.  Jede Scheibe ist eine Kontrollinstanz und die Löcher stehen für die entsprechenden Sicherheitslücken. Wenn ein Pfeil durch das erste Loch schießt, wird er in aller Regel an der zweiten oder dritten Kontrollebene abgefangen werden. In einem von vielen Fällen geschieht es jedoch, dass dieser Pfeil einen Weg durch  alle Ebenen findet, irgendwie alle Sicherheitslücken mitnimmt.


Um dieses Szenario zu vermeiden, müssen möglichst alle Lücken geschlossen werden.
Dies kann dadurch erreicht werden, in dem man offen über die Schwachstellen spricht.

Wir haben ein internes Forum eingerichtet, in dem jeder offen von Situationen und Umständen berichten kann,  die zu einem Problem hätten werden können, darunter fallen beispielsweise technische Tücken, menschliche Schwächen oder auch unvorhersehbare Normabweichungen. Die Kasuistik wird miteinander besprochen und wenn notwendig entsprechende Maßnahmen ergriffen und/oder Änderungen vorgenommen, die dann allen helfen, solche „Beinahe Fehler“ in Zukunft zu vermeiden.

 

Ein solches Konzept setzt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit voraus. Unser CIRS wurde im Dezember implementiert und wird bereits heute rege genutzt, darauf sind wir stolz. Auf diesem Weg können wir unseren Patienten noch mehr Sicherheit gewährleisten.

Danke an Dr. Falkenberg und Dr. Henneke-Minas, die unser Forum für uns konzepiert und erarbeitet haben!

 



 

3. Artikel über Detlef Fastré im Deutschen Ärzteblattt  |  13 Mai 2011

 

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=fastre&id=89580

 


4. Neue Therapie zur Behandlung neuropathischer Schmerzen | 20 Juli 2011

 

Das Nervensystem hat di Aufgabe, Informationen aus dem Körper aufzunehmen, weiterzuleiten und zu verarbeiten. Durch Erkrankungen oder Schädigungen des Nervensystems kann es zur Entstehung und Weitergabe von fehlerhaften Informationen wie unkontrollierten Schmerzsignalen kommen.

Periphere neuropathische Schmerzen können entstehen, wenn eine Schädigung von Hirnnerven, Spinalnerven oder weiter peripher liegenden Nerven (Hautnerven) aufgetreten ist.

Häufigste Ursachen der Schäden eines Nerven (Mononeuropathie) oder mehrerer Nerven (Polyneuropathie) sind Infektionen (z.B. Gürtelrose, Borreliose, HIV), Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes mellitus), Arzneimittel (Zystostatika), mechanische Schädigungen (z.B. Operation, Unfall, Amputation, Einengung des Nerven); Durchblutungsstörungen oder der Gebrauch giftiger Substanzen (z.B. Alkoholmissbrauch).

Die Schmerzen können unterschiedlich empfunden werden: juckend, brennend, stechend, scharf, elektrisierend, einschiessend, schneidend. Meist werden sie als sehr quälend empfunden und können durch Berührung ausgelöst oder aber auch spontan auftreten. Es kann zu einem insgesamt gesteigerten Schmerzempfinden kommen.

 

Bis zur bisher bereits angewandten Therapie gesellt sich nun eine neue!

 

Ab sofort ist eine lokale Behandlung mit dem von Natur aus in der Chilischote enthaltenem Wirkstoff Capsaicin möglich. Durch die lokale Anwendung gelangt nur sehr wenig Wirkstoff in den Kreislauf, was schwere und dauerhafte Nebenwirkungen quasi ausschließt.

 

In unseren Praxisräumen wird nach spezieller Vorbereitung ein mit hochdosiertem Capsaicin beladenes Pflaster für eine Stunde auf den schmerzhaften Bereich geklebt. Der Stoff aus der Chilischote zerstört für ungefähr drei Monate spezielle Schmerzrezeptoren in der Haut. Dadurch können Schmerzen längerfristig reduziert werden, eventuell kann dadurch auf die EInnahme anderer Schmerzmedikamente verzichtet werden.

 

Ob dieses Verfahren bei Ihnen sinnvoll ist, wird in einem Beratungsgespräch geklärt.

 

Fragen Sie in unserem Schmerzzentrum nach!

 


5. Aktuelle Ergebnisse zur Patientenzufriedenheit | Oktober 2011

 

Wir führen regelmässig Befragungen zur Qulatätssicherung unserer Patientenzufriedenheit durch. Die aktuellen Ergebnisse können Sie im folgenden PDF einsehen.

pdf_iconErgebisse der Patientenbefragung  Quartal I/2011 zu download

 

6. Sicherheit in der Anästhesie - Aktuelles  |  10. Januar 2012

 

Durch verschiedene Berichte in den Medien ist in letzter Zeit zu Recht auf den zwingend notwendigen hohen Standard sowohl im personellen als auch im organisatorischen Bereich der Anästhesie hingewiesen worden.

 

Unsere Tätigkeit ist hochspezialisiert, die Ansprüche sind mit denen in der Luftfahrt durchaus vergleichbar. So finden sich auch ähnliche Sicherheitsvorstellungen und Qualitätsmanagementsysteme, konsequentes Arbeiten mit Checklisten und ausgeprägt standardisierte Arbeitsabläufe, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

In der ASG versuchen wir zusätzlich, uns durch eine intensive und kontinuierliche Aus- und Fortbildung ständig weiter zu qualifizieren.

 

Mit der ISO-Zertifizierung und der Teilnahme an externen Qualitätsmanagementverfahren können wir nachweisen, dass wir diesen Ansprüchen auch gerecht werden. So wollen wir vermeiden, dass sich im Komplikationsfall schwerwiegende strukturelle Mängel bemerkbar machen, die vorher schon vorhanden waren, aber unbemerkt blieben. Dies ist bei der Analyse von Zwischenfällen immer wieder offenbar werdendes Grundmuster, auf das u.a. der Deutsche Prof. Schulte-Sasse wiederholt hingewiesen hat.

 

Im täglichen Arbeitsalltag setzen wir z.B. von unseren Fachgesellschaften vorgegebene Standards und Empfehlungen 

 

 

und ide Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) "Safe surgey saves lives" um (zusammen mit unseren chirugischen Kollegen)

 

 

 

Haben Sie Fragen zur Sicherheit in der der Anästhesie, so fragen SIe uns! Wir stehen Ihnen gerne Rede und Antwort.

 

Ihr Anästhesieteam der ASG Köln

 

 


 

7.  Erster ASG Tag grosser Erfolg | März 2012

 

Am 22. Februar diesen Jahres hat die ASG GbR ihre erste Forbildungsveranstaltung für alle Operateure und Kooperationspraxen organisiert. Unter dem Motto " Wiisen teilen - Teamgeist stärken" haben wir  eingeladen, um uns auszutauschen und uns gemeinsam weiter zu bilden. Das grosse Thema war dabei die Sicherheit unserer gemeinsamen Patienten, welche noch besser und noch selbstverständlicher werden soll. 

Wir haben uns über die große Resonanz und das Kommen von über 100 Gästen gefreut.

Wir bedanken uns bei allen, die diese Veranstaltung ermöglicht haben und freuen uns bereits auf die nächste Veranstaltung dieser Art. 

 

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